African Gigolo

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African Gigolo
African Gigolo

Wie schon in den vergangenen Jahren, inszeniert mein langjähriger Freund Samuel Wilsi auch in dieser Spielzeit wieder ein Theaterstück in Freiburg. Für “African Gigolo” entwerfe und gestalte ich ein Kostüm mit einem psychedelischen Muster. Eigentlich gelingt diese Kunstrichtung erst so richtig nach dem Genuss seltener Pilze. Ich halte mich an Schokolinsen und male die Pilze lieber.

Wandbehang für die Friedhofskapelle in Harpstedt

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“Hallo Frau Fischer, hier Pastorin Elisabeth Saathoff aus Harpstedt. Wir haben Ihre Patenbriefe und Taufurkunden in der Gemeinde und wollten mal fragen, ob Sie das Motiv auch als Plakat haben. Wir möchten gerne den Angehörigenraum der Friedhofskapelle neu gestalten.”

Diesen Anruf erhielt ich im Frühjahr. Von Harpstedt hatte ich noch nie gehört.

Wandbehang für die Friedhofskapelle in Harpstedt
Wandbehang für die Friedhofskapelle in Harpstedt

Inzwischen weiß ich, dass es bei Bremen liegt, dass dieses Jahr 150-jähriges Jubiläum des Friedhofs gefeiert und zu diesem Anlass nicht nur der Angehörigenraum der dortigen Kapelle renoviert werden wird. Die Idee mit dem Plakat fand ich nicht so toll und schlug daher vor, ein Seidenbild zu entwerfen und zu gestalten. Ich skizzierte mehrere verschiedene Ansätze: Eine Engelsgestalt, eine Darstellung des Bibelwortes “In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen” (Johannes 14,2) und ein Lebensbaum. Der Baum sollte es werden und über die Monate haben wir gemeinsam das Motiv entwickelt. Nun konnte der fertige Wandbehang in der Größe 80 x 120 cm verschickt werden und wird anlässlich des Jubiläums-Gottesdienstes am 9. Oktober 2011 in der Friedhofskapelle vorgestellt. Das Probeexemplar hängt übrigens derzeit im “c-punkt” auf dem Offenburger Marktplatz.

Seidenbild für die Zahnarztpraxis Espig

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Seidenbild für die Zahnarztpraxis Espig
Seidenbild für die Zahnarztpraxis Espig
Seidenbild für die Zahnarztpraxis Espig

Selbstverständlich kann ich meinem Zahnarzt keinen (künstlerischen) Wunsch abschlagen. Schon gar nicht, wenn er mit dem Bohrer bewaffnet ist! Die Wand im Treppenaufgang zur Praxis zierte ein verblichenes und verstaubtes Bild und dieses sollte ich nun ersetzen. Die Entscheidung fiel auf die Gestaltung einer gotischen Fensterrosette. Nach nur einem Jahr ist sowohl die Wand neu gestaltet als auch das Bild fertig. Dieses hat durch ein rundes Passepartout zwar die Ecken eingebüßt, leuchtet aber trotzdem mit ungeminderter Farbenpracht für Besucher und Mitarbeiterinnen der Praxis.

Malwettbewerb zur Jahreslosung

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Bild zur Jahreslosung

“Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.”
Römer 12,21

Bildbeschreibung

Zentral stehen Hände, die – eingehüllt in warmen Lichtschein – einem Samenkorn Schutz zum Keimen und Reifen geben. Aus dem Samenkorn erwächst ein blühender und Frucht tragender Baum, in welchem Vögel leben. Die Vögel stehen klassischerweise für die Verbindung des Irdischen mit dem Himmlischen, sind Boten zwischen den Welten und tragen die in den Früchten enthaltenen Samen weiter fort, so dass sie an anderer Stelle wieder auf fruchtbarem Boden wachsen können. Von unterhalb erstreckt sich ein Riss im Bild, der vom Licht, das die Hände umschließt, aufgehalten wird. Der Riss steht für die Kraft des Bösen, das unterhöhlt, intrigiert und zerreißt.

Der Gedanke

Meine Hände – jede scheinbar noch so kleine und unbedeutende gute, liebevolle, freundliche Tat – schützen und nähren das Samenkorn des Guten. Aus diesem wiederum kann eine starke Pflanze, gar ein Baum wachsen, der blüht und aus sich selbst Frucht und damit wieder Samen trägt. Konkret hatte ich alltägliche Situationen der Ausgrenzung, Beschimpfungen und Herabwürdigungen vor Augen. Eine liebevolle Geste, ein freundliches Wort, ein Einstehen für den Anderen, kann dem Einhalt gebieten. Wo einer zu Boden geworfen wird, reiche ich die Hand, damit er wieder aufstehen kann statt dass die Täter die Gelegenheit bekommen, noch auf ihn einzutreten. Buchstäblich wie im übertragenen Sinn. Was aus solchen Gesten an Wunderbarem erwachsen kann – vor allem wenn es viele davon gibt – ist im besten Sinne nicht absehbar!

Schöpfungsgeschichte

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Auch wenn es schon einige Zeit her ist, dass ich die Bilder zur Schöpfungsgeschichte entworfen und ausgestellt habe, so erfreuen sie sich doch immer noch großer Beliebtheit. Mehrfach wurde ich von Schulen und Kindergärten angefragt, ob sie wohl die Bilder verwenden und zur Grundlage eigener Arbeiten machen dürften. Einem Wunsch, dem ich natürlich gerne entspreche. Eine Neuauflage des Kalenders wird es leider erst geben, wenn ich die entsprechenden finanziellen Mittel aufbringen kann.

Die Kirchengemeinde Lüdge wird das Novemberbild für ihren Gemeindebrief verwenden. Und im Sommer dieses Jahres habe ich die Bilder meinem Freund Samuel Wilsi für sein Theaterprojekt “Himmelshaus” zur Verfügung gestellt. Das Stück beginnt mit der Schöpfungsgeschichte und befasst sich in satirischer Weise mit dem Thema Religion. Inszeniert wurde es im Freiburger Stadttheater. Es war ein richtiges Gänsehauterlebnis, meine Bilder auf Kinoleinwandgröße zu sehen.

Schöpfungsbilder einer Berliner Grundschulklasse:

Schöpfungsbilder
Schöpfungsbilder
Schöpfungsbilder