Roter Ritter Parzival

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Roter Ritter Parzival

Nach längerer Zeit nehme ich wieder einen Lehrauftrag an, diesmal am Offenburger Grimmelshausen-Gymnasium. Eine Gruppe von Schülerinnen soll für das Theaterstück »Roter Ritter Parzival« ein Bühnenbild entwerfen und auf Seide gestalten. Im Verlauf der Vorbereitungen wird das Motiv aber leider fest vorgegeben und wir können nur noch über die farbliche Gestaltung entscheiden. Drei Seidenbilder entstehen mit dem immer gleichen Grundmotiv, einer keltischen Triskele. Die Seidenbahnen sind jeweils 1,40 Meter breit und 4 Meter lang. Eine Herausforderung, der wir mit größeren Mengen von Konturenmittel und Seidenfarbe, Pinsel, Föhn und Bügeleisen begegnen. Die Aufhängung ist etwas kniffelig, da zwischen den verschiedenen Hintergrundfarben während der Aufführung gewechselt werden soll. Ich entscheide mich für ein Rollo-Prinzip zum hochziehen und runterlassen der Bahnen. Die Beleuchtung lässt die einzelnen Motive in immer neuen Farbnuancen erstrahlen.

Roter Ritter Parzival
Roter Ritter Parzival
Roter Ritter Parzival

Alle Aufführungen sind ein großer Erfolg und einige meiner Kreativ-Mädels sehe ich in verschiedensten Rollen auf der Bühne wieder. Den Blumenstrauß zum Dank habe ich mir allerdings auch redlich verdient!

Roter Ritter Parzival
Roter Ritter Parzival
Roter Ritter Parzival

Zeitungsberichte:

African Gigolo

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African Gigolo
African Gigolo

Wie schon in den vergangenen Jahren, inszeniert mein langjähriger Freund Samuel Wilsi auch in dieser Spielzeit wieder ein Theaterstück in Freiburg. Für „African Gigolo» entwerfe und gestalte ich ein Kostüm mit einem psychedelischen Muster. Eigentlich gelingt diese Kunstrichtung erst so richtig nach dem Genuss seltener Pilze. Ich halte mich an Schokolinsen und male die Pilze lieber.

Das ewige Lied

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Erst bei der Premiere im Freiburger E-Werk sehe ich meine Arbeit im Ganzen. Auch die Geschichte des Stücks kenne ich nur in Teilen. Ich bin also gespannt, wie alles zusammenwirkt. Und bin begeistert.

Das ewige Lied
Das ewige Lied

„Das ewige Lied» erzählt die Liebesgeschichte der afrikanischen Mariam und des deutschen Anton. Ein dreistündiges, kurzweiliges und farbenprächtiges Spektakel mit Schauspiel, Live-Musik und Tanz, einer Vielfalt an Hautfarben und kulturellen Einflüssen. Eine Geschichte, so alt wie die Welt.

Das ewige Lied
Das ewige Lied

Im Oktober kommt das Stück nach Offenburg in den Salmen.

Das ewige Lied, Making of

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„Das ewige Lied» ist der Titel eines Theaterstücks, welches die Ausschreibung der Landesstiftung Baden-Württemberg zum Literatursommer 2008 „Literanto – Kulturen begegnen sich» gewonnen hat. Der Autor Samuel Wilsi bittet mich, für sein Stück ein besonderes Bühnenbild anzufertigen. Kein starres Bild im Hintergrund, sondern bewegte Bilder aus Seide sollen es werden. Meine technische Ausrüstung für solch ein Unterfangen ist mehr als dürftig. Nur mit Hilfe all meiner Kunstbücher kann ich die drei bis vier Meter langen Seidenbahnen Stück für Stück auf den Rahmen spannen. Und nun erschließt sich mir auch endlich, warum Kunstbücher immer so schwer sein müssen!

Kulissen aus Seide
Kulissen aus Seide

Insgesamt benötige ich 32 Quadratmeter Seide, dazu ein paar Meter anderen Stoffes, der die Aufhängung auf zwei Drahtseilen ermöglicht, die quer über die Bühne gespannt werden. Neun einzelne „Schals» entstehen, die sowohl einzeln als auch in Gruppen verschiedene Bühnenbilder ergeben. Ein weiteres Tuch wird im direkten Spiel eingesetzt. Da das Stück in Afrika, Deutschland und auf den Wegen dazwischen spielt, müssen Motive und Farben eine klare Zuordnung ermöglichen. Daher trenne ich die Farben strikt in Gelb- und Brauntöne für Afrika und Blau- und Grüntöne für Deutschland. Einzige Ausnahme sind die hell erleuchteten Fenster in der deutschen Häuserfront – Einladung zum „Dahinter-Schauen» und Verbindung der beiden Welten zugleich. Der Fluss, dessen Geschichten die Hauptdarstellerin zu ihrer Reise veranlassen, begleitet sie in seinen verschiedenen Darstellungen durch das ganze Stück.

Kulissen aus Seide
Kulissen aus Seide