Ambavahadimitafo

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Ambavahadimitafo
Ambavahadimitafo
Ambavahadimitafo

Bereits vor zwei Jahren habe ich zwei Osterkerzen für Pfarrerin Anna Razakanirina gestaltet, die sie zum Abschied ihren damaligen Gemeinden Asmushausen und Bebra schenkte. Dieses Jahr ergibt es sich, dass ihr Mann kurz vor Ostern zu seiner Familie nach Antananarivo (Madagaskar) reist. Der Pfarrer der dortigen Kirchengemeinde mit dem schönen Namen Ambavahadimitafo hat einige Jahre in Deutschland studiert und die Tradition der Osterkerze mit in seine Gemeinde gebracht. Als zentrales Symbol habe ich den sogenannten Baum der Reisenden gewählt, das Nationalzeichen Madagaskars. Die Blätter dieses Baumes fangen den Regen auf und sind dem Reisenden so Wasserquelle. Dem Motiv liegt der Gedanke zugrunde, dass das Volk Gottes auf der Reise war und ist. Durch das Entzünden der Osterkerze fühle ich mich den Christen in aller Welt verbunden. Daher freue ich mich auch sehr über das Foto aus Ambavahadimitafo.

African Gigolo

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African Gigolo
African Gigolo

Wie schon in den vergangenen Jahren, inszeniert mein langjähriger Freund Samuel Wilsi auch in dieser Spielzeit wieder ein Theaterstück in Freiburg. Für „African Gigolo» entwerfe und gestalte ich ein Kostüm mit einem psychedelischen Muster. Eigentlich gelingt diese Kunstrichtung erst so richtig nach dem Genuss seltener Pilze. Ich halte mich an Schokolinsen und male die Pilze lieber.

Das ewige Lied

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Erst bei der Premiere im Freiburger E-Werk sehe ich meine Arbeit im Ganzen. Auch die Geschichte des Stücks kenne ich nur in Teilen. Ich bin also gespannt, wie alles zusammenwirkt. Und bin begeistert.

Das ewige Lied
Das ewige Lied

„Das ewige Lied» erzählt die Liebesgeschichte der afrikanischen Mariam und des deutschen Anton. Ein dreistündiges, kurzweiliges und farbenprächtiges Spektakel mit Schauspiel, Live-Musik und Tanz, einer Vielfalt an Hautfarben und kulturellen Einflüssen. Eine Geschichte, so alt wie die Welt.

Das ewige Lied
Das ewige Lied

Im Oktober kommt das Stück nach Offenburg in den Salmen.

Das ewige Lied, Making of

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„Das ewige Lied» ist der Titel eines Theaterstücks, welches die Ausschreibung der Landesstiftung Baden-Württemberg zum Literatursommer 2008 „Literanto – Kulturen begegnen sich» gewonnen hat. Der Autor Samuel Wilsi bittet mich, für sein Stück ein besonderes Bühnenbild anzufertigen. Kein starres Bild im Hintergrund, sondern bewegte Bilder aus Seide sollen es werden. Meine technische Ausrüstung für solch ein Unterfangen ist mehr als dürftig. Nur mit Hilfe all meiner Kunstbücher kann ich die drei bis vier Meter langen Seidenbahnen Stück für Stück auf den Rahmen spannen. Und nun erschließt sich mir auch endlich, warum Kunstbücher immer so schwer sein müssen!

Kulissen aus Seide
Kulissen aus Seide

Insgesamt benötige ich 32 Quadratmeter Seide, dazu ein paar Meter anderen Stoffes, der die Aufhängung auf zwei Drahtseilen ermöglicht, die quer über die Bühne gespannt werden. Neun einzelne „Schals» entstehen, die sowohl einzeln als auch in Gruppen verschiedene Bühnenbilder ergeben. Ein weiteres Tuch wird im direkten Spiel eingesetzt. Da das Stück in Afrika, Deutschland und auf den Wegen dazwischen spielt, müssen Motive und Farben eine klare Zuordnung ermöglichen. Daher trenne ich die Farben strikt in Gelb- und Brauntöne für Afrika und Blau- und Grüntöne für Deutschland. Einzige Ausnahme sind die hell erleuchteten Fenster in der deutschen Häuserfront – Einladung zum „Dahinter-Schauen» und Verbindung der beiden Welten zugleich. Der Fluss, dessen Geschichten die Hauptdarstellerin zu ihrer Reise veranlassen, begleitet sie in seinen verschiedenen Darstellungen durch das ganze Stück.

Kulissen aus Seide
Kulissen aus Seide