Die gute Hand eines Freundes

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Jahresende, Vorweihnachtszeit: Unendlich viel zu tun, zu erledigen. Dienst tun auf dem Weihnachtsmarkt, den Umzug endlich zu einem Ende bringen, Weihnachtspost, alltägliches Chaos, Kleinkram und Routine. Und dann ein Moment wie eine Himmelsleiter aus dem Alltagsgestrüpp, das Sonntagserlebnis mitten im Werktag. Ein Stern, der völlig unerwartet für mich am Weihnachtshimmel leuchtet.

Schöpfungskalender

Solch einen Moment hat mir Andreas geschenkt, der mich vergangene Woche mit meinem PC zu einem Update einbestellt hatte (oder etwas ähnlichem, ich weiß nie so genau, was er mit dem Ding macht). Und dann bekomme ich einen Karton in die Hand gedrückt: „Für Dich!» Darin Kalender meiner Schöpfungsgeschichte, die er für mich in das kleinere Format gebracht hat und drucken ließ. Nun habe ich ein großes Problem, denn seither bin ich sprachlos. Johann Wolfgang von Goethe bringt es für mich auf den Punkt:

„Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken.»
Johann Wolfgang von Goethe

Ein Geschenk, das wie ein Stern an meinem Nachthimmel leuchtet, das in seinem materiellen Wert ein großes ist aber in seiner Geste unbeschreiblich.

Kalenderblatt für Januar 2011
Kalenderblatt für Februar 2011
Kalenderblatt für März 2011
Kalenderblatt für April 2011
Kalenderblatt für Mai 2011
Kalenderblatt für Juni 2011
Kalenderblatt für Juli 2011
Kalenderblatt für August 2011
Kalenderblatt für September 2011
Kalenderblatt für Oktober 2011
Kalenderblatt für November 2011
Kalenderblatt für Dezember 2011

Und dafür danke ich Dir, lieber Andreas, von Herzen.

„Die gute Hand eines Freundes möge immer dir nahe sein,
und Gott möge dir dein Herz erfüllen
und dich mit Freude ermuntern.»
Irischer Segenswunsch

Schöpfungsgeschichte

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Auch wenn es schon einige Zeit her ist, dass ich die Bilder zur Schöpfungsgeschichte entworfen und ausgestellt habe, so erfreuen sie sich doch immer noch großer Beliebtheit. Mehrfach wurde ich von Schulen und Kindergärten angefragt, ob sie wohl die Bilder verwenden und zur Grundlage eigener Arbeiten machen dürften. Einem Wunsch, dem ich natürlich gerne entspreche. Eine Neuauflage des Kalenders wird es leider erst geben, wenn ich die entsprechenden finanziellen Mittel aufbringen kann.

Die Kirchengemeinde Lüdge wird das Novemberbild für ihren Gemeindebrief verwenden. Und im Sommer dieses Jahres habe ich die Bilder meinem Freund Samuel Wilsi für sein Theaterprojekt „Himmelshaus» zur Verfügung gestellt. Das Stück beginnt mit der Schöpfungsgeschichte und befasst sich in satirischer Weise mit dem Thema Religion. Inszeniert wurde es im Freiburger Stadttheater. Es war ein richtiges Gänsehauterlebnis, meine Bilder auf Kinoleinwandgröße zu sehen.

Schöpfungsbilder einer Berliner Grundschulklasse:

Schöpfungsbilder
Schöpfungsbilder
Schöpfungsbilder

Am siebten Tag

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Aus meinem Schöpfungskalender „Das Leben entfalte sich» zum Monat Dezember.

Bild: Die Schöpfung, Dezember

Am siebten Tage ruhte Gott in sich, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte. Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig. Das ist die Entstehungsgeschichte von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden.

Lasst uns Menschen machen

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Aus meinem Schöpfungskalender „Das Leben entfalte sich» zum Monat November.

Bild: Die Schöpfung, November

Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild, als Mann und Frau schuf er sie. Zärtlich und liebevoll schuf er Mann und Frau und blies ihnen sein göttliches Leben ein. Er nannte sie bei ihren Namen und hieß sie auf der Erde willkommen. Gott segnete Mann und Frau und sprach: Feiert euer Menschsein und euer Miteinander. Seid lebendig, schöpft aus dem Leben selbst. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Am Ende des Tages ruhte Gott.

Am sechsten Tag

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Aus meinem Schöpfungskalender „Das Leben entfalte sich» zum Monat Oktober.

Bild: Die Schöpfung, Oktober

Am sechsten Tag sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor, und so geschah es. Gott machte alle Arten von Tieren des Feldes, alle Arten von Vieh und alle Arten von Kriechtieren auf dem Erdboden. Er nannte alle Tiere beim Namen, hieß jedes von ihnen willkommen und segnete sie. Gott sah, dass es gut war.

Am fünften Tag

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Aus meinem Schöpfungskalender „Das Leben entfalte sich» zum Monat September.

Bild: Die Schöpfung, September

Am fünften Tag sprach Gott: Das Leben entfalte sich in unzähliger Farbe und Form, das Wasser wimmle von lebendigen Wesen und Vögel sollen am Himmelsgewölbe dahinfliegen. Gott schuf alle Arten von großen Seetieren und anderen Lebewesen, von denen das Wasser wimmelt und alle Arten von gefiederten Vögeln, von denen die Luft vibriert. Er nannte alle Tiere beim Namen, hieß ein jedes willkommen und segnete sie. Gott freute sich an dem überfließenden Leben und dem vielstimmigen Gesang der Schöpfung. Am Ende des Tages ruhte Gott.

Gott schuf die beiden großen Lichter

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Aus meinem Schöpfungskalender „Das Leben entfalte sich» zum Monat August.

Bild: Die Schöpfung, August

Und Gott schuf die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die Sterne. Er nannte alle Lichter bei ihren Namen und hieß jedes einzelne willkommen. Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde hin leuchten, über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott betrachtete seine Arbeit und freute sich daran, denn er sah, dass alles gut war.

Am vierten Tag

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Aus meinem Schöpfungskalender „Das Leben entfalte sich» zum Monat Juli.

Bild: Die Schöpfung, Juli

Am vierten Tag sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen, damit sich der Rhythmus des Lebens entfalte.

Alles soll wachsen und gedeihen

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Aus meinem Schöpfungskalender „Das Leben entfalte sich» zum Monat Juni.

Bild: Die Schöpfung, Juni

Gott sprach: Alles soll wachsen und gedeihen und Frucht tragen, jede Pflanze nach ihrer Art. Keine Pflanze soll anders sein, als es ihr entspricht und kein Baum soll andere Frucht bringen, als es ihm entspricht. So schuf Gott alle Arten von Pflanzen und Bäumen und er sah, dass es gut war. Am Ende des Tages ruhte Gott.