Verwurzelt wie ein Baum

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Zur Hochzeit meines Bruders hatte ich ein Antependium zum Thema »Wie ein Baum am Wasser gepflanzt« gestaltet. Dieses Antependium bedeutet mir sehr viel und so freut es mich besonders, dass Pfarrerin Klaudia Riedel damit in Langenwetzendorf (Thüringen) einen wunderschönen Familiengottesdienst mit Tauferinnerung gefeiert hat.

Wie ein Baum

Der Baum, ein Bild, ein Vor-Bild für mein Leben? Worin mache ich mich fest? Was hält mich im Leben? Wer und was gibt mir die Kraft zu wachsen? Und: wer oder was bremst mich in meinem Wachstum? Wie ein Baum bekomme ich meine Kraft von Gott. Ja, ich bin wie so ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken. Von einer unendlich großen Kraft, von Gott bekomme ich meine Kraft. Und wir können seine Kraft spüren, wenn wir zu ihm beten. Wenn wir um seinen Segen bitten, um die Weisungen Gottes. Ich weiß mich getragen und gestützt durch seine Liebe. Er hat mich in der Taufe als sein Kind angenommen. Die Taufe ist so eine Oase, aus der wir unsere Kraft holen können. Darum wollen wir uns heute an sie erinnern. Mit Wasser aus dem Taufschale hier könnt Ihr Euch segnen lassen.

Auszüge aus der Predigt
zum Gottesdienst am 6. Juli 2014
von Pfarrerin Klaudia Riedel

Wander-Antependium in Kirchheim Teck

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Inzwischen hat das Wander-Antependium einiges an Abenteuern bestanden. Auf dem Weg von Berlin nach Ansbach ist es kurzerhand verschollen. Tage später wieder aufgetaucht und zwar 40 km vor dem Zielort. So weit so gut, dann aber ist es einfach wieder zurück nach Berlin. Ins Paketzentrum Rüdersdorf. Und dort waren »Betriebsferien« (ehrlich, stand in der Sendungsverfolgung), sodass es wieder einige Tage nicht auffindbar war. Bis jemand drauf kam, dass das Paket ja eigentlich nach Ansbach sollte. Schließlich ist es dort dann auch angekommen. Allerdings eben zwei Wochen später. So konnte es leider Pfarrer Rainer Grimm nicht mehr wie vorgesehen nutzen, obwohl wir uns beide sehr darauf gefreut hatten. St. Bartholomäus ist nämlich eine der Gemeinden, die dieses Jahr auch die Osterkerze mit dem Motiv der Jahreslosung aus meinem Atelier hat. Vielleicht klappt es aber später im Jahr noch.

Wander-Antependium in Kirchheim Teck
Wander-Antependium in Kirchheim Teck

Die letzten Wochen war das Wander-Antependium in Kirchheim Teck. Erst in der Christuskirche bei Pfarrer Christoph Schweikle und anschließend bei Pfarrer Gerrit-Willem Oberman in der Auferstehungskirche. Auch die Auferstehungskirche hat die Osterkerze mit dem Motiv der Jahreslosung aus meinem Atelier und so freue ich mich ganz besonders über das entstandene Foto vom Altarraum.

Liebe Frau Fischer, anbei das Foto von unserem Altar mit dem Antependium. Die Gemeinde hat das Antependium sehr begrüßt, besonders in Verbindung mit dem Ostertuch hat es sehr gut gewirkt. Mit herzlichem Dank für Ihre wirklich bereichernde Leihgabe und besten Grüßen
Christoph Schweikle

Pfingst-Antependium

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Pfingst-Antependium

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
Apostelgeschichte 2,1-4
Einheitsübersetzung

Wander-Antependium in Offenburg und Berlin

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Wander-Antependium in Offenburg
Wander-Antependium in Berlin

Dekanin Jutta Wellhöner war auf das Wander-Antependium aufmerksam geworden und hatte es für zwei Wochen für die Matthäusgemeinde in Offenburg-Weier ausgeliehen. Für mich besonders schön, da ich so auch einmal selbst einen Gottesdienst mit meinem Antependium mitfeiern konnte. Am heutigen Sonntag hat nun Pfarrerin Christina-Maria Bammel den Gottesdienst in der Gemeinde am Weinberg in Berlin mit dem Wander-Antependium gestaltet.

Pultbehang für Friedrichroda

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Pultbehang für Friedrichroda
Pultbehang für Friedrichroda
Pultbehang für Friedrichroda

Unterhaltsam sind die Telefonate mit Pastor Joachim Rohrlack allemal. Gebürtig aus Würzburg, dient er derzeit an der Christuskirche in Friedrichroda, Thüringen. Seine Begeisterung ist ansteckend, ein »Wort zum Tag« oder eine Kurzpredigt gibt es gerne auch dazu und so macht es mir besondere Freude, für die Gemeinde einen Pultbehang mit meiner Gestaltung der Jahreslosung zu fertigen. Anlass ist die Aufzeichnung und Übertragung des ERF-Fernsehgottesdienstes aus der Christuskirche am 6. April 2014.

Wander-Antependium in Greiz

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Wander-Antependium in Greiz

Anfang März war das Wander-Antependium noch einmal in Thüringen unterwegs. In Naitschau und Langenwetzendorf (Kirche und Gemeindesaal) bei Pfarrerin Klaudia Riedel und in der Stadtkirche St. Marien und dem Bonhoeffer-Haus in Greiz bei Pfarrer Michael Riedel.

Wander-Antependium in Greiz
Wander-Antependium in Greiz
Wander-Antependium in Greiz
Wander-Antependium in Greiz

Liebe Gemeinde,

richten Sie ihren Blick hier vorn auf das Parament. Dort ist eine Frau abgebildet, mit erhobenen Händen. Sie ist im Hintergrund umgeben von kräftigen, hellwarmen Farben. Diese Farben symbolisieren Gott und seine guten lebensförderlichen Kräfte.

Doch die Frau weist mit ihrem Körper in die andere Richtung, weg von Gott. Vielleicht steht sie gerade in irgendeiner Ferne und fühlt sich verloren. Doch sie steht nicht untätig da. Ihre Augen sehen für mich geschlossen aus, so als würde sie in sich hinein schauen. Vielleicht sieht sie in sich den Schmerz über ihre unerfüllten Wünsche, vielleicht spürt sie die Schuld über ihre falschen Wege, oder sie durchlebt die Trauer über die Ferne und Einsamkeit in ihrem Leben.
Doch sie hebt die Hände. Sie scheint trotz ihrer Ferne Gott im Rücken zu spüren. Sie scheint zu bemerken, dass auch in ihrer Versuchung, in der Ferne ihres Lebens, Gott ihr nahe ist. Sie lässt zu, dass die lebensspendenden Kräfte Gottes in ihren Rücken strömen.

Noch hat sie nicht die Kraft, den Kopf ein Stück zu drehen oder sich umzuwenden, damit sie ganz in das Licht Gottes eintauchen kann und von ihm erfüllt wird. Noch steht sie einfach da, noch braucht es Zeit, bevor sie den nächsten Schritt gehen kann. Dennoch sie steht bereits in Gottes Licht. Auch in ihre Versuchung hinein erreicht es sie, hält sie und gibt ihr Kraft. Es spielt keine Rolle, ob sie sich gleich umdrehen kann oder noch etwas Zeit braucht. Gott ist ihr nahe und seine Nähe ist stärker als ihre Ferne. Sie wird nicht in der Ferne bleiben, sondern den Weg zurück ins Leben, zurück zu Gott finden.

Ich aber – Gott nahe zu sein ist mein Glück.

Und nun machen Sie den Spruch für sich wahr. Sprechen sie innerlich ‚Ich aber’ und stellen sich an die Stelle der Frau.
Auch in unserer Ferne im Leben, in unserer Schuld werden wir von Gott erreicht und umhüllt. Auch in unseren Versuchungen stehen uns Gottes lebensspendende Kräfte zur Verfügung. Wir brauchen nur innezuhalten, uns auf uns selbst besinnen und Gottes Kräfte wirken zu lassen. Dann werden auch wir von seiner Kraft im Rücken gestärkt und werden wieder eintauchen können in sein Leben. Dann werden auch wir bekennen können. Ich aber – Gott nahe zu sein, das ist mein Glück. Dann werden wir aus den Versuchungen herauskommen und ihnen widerstehen können.

Dann werden wir erfahren, was es heißt, dass Gott uns durch das Wort der Wahrheit ins Leben gerufen hat als seine geliebten Geschöpfe.

Amen.

Auszug aus der Predigt zu Invokavit
von Pfarrer Michael Riedel am 9. März 2014
in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Greiz

Wander-Antependium in Saarbrücken

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Wander-Antependium in der Notkirche Saarbrücken
Wander-Antependium in der Ludwigskirche Saarbrücken

Das Antependium mit der Jahreslosung wandert weiterhin durch die Gemeinden und ich freue mich über die Fotos aus diesen völlig unterschiedlichen Kirchen. Gerade war es in Saarbrücken, in der Lukaskirche und in der Evangelischen Notkirche. Jetzt ist es auf dem Weg nach Langenwetzendorf-Naitschau und Greiz.

Liebe Frau Fischer, wir hatten gestern eine sehr gut gefüllte Notkirche und ein wunderschönes Antependium zur Jahreslosung, anhand dessen ich sehr inspiriert war, zum wiederholten Male über die Jahreslosung zu predigen. Am Wichtigsten an Ihrer Gestaltung ist mir, dass Sie das Kreuz so deutlich in den Mittelpunkt gestellt haben, weil es Zentrum unseres Glaubens ist. Dass das Kreuz so offen und dynamisch ist, verdeutlich so klar die Größe und Weite der Liebe Gottes. An Ihrer anbetenden Frau kann ich mich nicht satt sehen. Ja, so wie diese möchte ich Hingabe leben. So hatten wir gestern einen sehr lebendigen und zugleich auch nachdenklichen Gottesdienst, zu dem Sie auch in großem Maß beigetragen haben. Herzlichen Dank dafür! Gott segne Sie reichlich diese Woche und ich freue mich sehr auf den Austausch mit Ihnen, wenn ich Sie im März sehe. Herzlichst, Tabitha Mangold, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken

Wander-Antependium

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Wander-Antependium
Wander-Antependium

Im Austausch mit Pastorin Beate Stutter zum Motiv der Jahreslosung 2014 ist die Idee zu einem Wander-Antependium entstanden. Pfarrerinnen und Pfarrer haben die Möglichkeit, das Antependium für einen oder mehrere Gottesdienste auszuleihen und dann wandert das Antependium weiter in eine andere Gemeinde. Gleich zu den Silvester- und Neujahresgottesdiensten hatte Pastorin Beate Stutter das Antependium für das Kirchspiel Tschirma (bei Gera) ausgeliehen. Das Kirchspiel Tschirma besteht aus den Gemeinden Nitschareuth, Tschirma, Kühdorf und Wittchendorf (dort wird im Winter der Allzweckraum genutzt). Anfang Februar wird das Antependium in der Notkirche in Alt-Saarbrücken zum Frühstücksgottesdienst erwartet und zieht dann weiter nach Kirchheim unter Teck zum Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden.

Wander-Antependium
Wander-Antependium

Antependium für die Notkirche Alt-Saarbrücken

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Die evangelische Notkirche in Alt-Saarbrücken ist eine der ganz wenigen noch erhaltenen und kirchlich genutzten Holznotkirchen Deutschlands. Im April 1946 schenkte die amerikanisch-lutherische Gemeinde der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken die Baracke. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz und wird nach wie vor kirchlich genutzt.

Notkirche
Antependium
Antependium

Im Gottesdienst am 3. November 2013 wurde das neue Antependium von Frau Pfarrerin Mangold eingeführt. Es hat den biblischen Spruch aus Hebräer 13,14 zum Thema: »Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir«. Ich konnte selbst auch den Gottesdienst mitfeiern und war sehr angerührt von der freundlichen Aufnahme und der Begeisterung für meine Arbeit.

Welcome Back

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Welcome Back
Welcome Back

Nach längerer Krankheit feiert mein Freund Pfarrer Gerrit-Willem Oberman (s)einen Welcome-Back-Gottesdienst in der Auferstehungkirche in Kirchheim/Teck. Als Überraschung fertige ich das zur Osterkerze passende Antependium und die dazugehörige Stola an. Willkommen zurück und alles Gute, lieber Gerrit-Willem!